Blogbeiträge und Selbsttests

Ernährung ohne Nachtschattengewächse

In meinem letzten Beitrag habe ich erwähnt, dass ich für einige Wochen auf Nachtschattengewächse verzichten werde. Nun habe ich mein Experiment beendet und kann einiges berichten.

Erst kürzlich habe ich erfahren, dass Nachtschattengewächse sich negativ auf die Haut und den menschlichen Organismus auswirken können. Da wirft sich eine Frage auf: Kann der Verzicht auf diese Gewächse tatsächlich mein seborrhoisches Ekzem heilen?

Bereits nach kurzer Zeit, musste ich feststellen das mein Vorhaben nicht einfach werden würde. Manch einer wird sich fragen, „was soll den daran schwer sein?“. Ganz einfach, Nachtschattengewächse kommen im Alltag beinahe überall vor. Um die Problematik zu verdeutlichen, will ich euch ein paar dieser Gewächse nennen:

  • Tomaten
  • Kartoffeln
  • Paprika
  • Aubergine
  • Chili

Natürlich kann man diese durch andere Sorten ersetzen, jedoch wird immer wieder bewusst, dass man beispielsweise keine Pizza zum Feierabend essen darf. Diese enthält nämlich genauso Tomaten. Auswärts Essen wurde damit zur Herausforderrung.

Verzicht auf Nachtenschattengewächse und das Ergebnis.

Nachdem ich mich mehrere Wochen von jeglichen Nachtschattengewächsen fern gehalten habe, fand ich das Ergebnis ernüchternd. Ich hatte weiterhin starken Schuppenbefall an Augenbrauen und Kinn. Meine Kopfhaut blieb ebenso wenig verschont. In Summe habe ich also bis zum Ende meinens Test das Gefühl gehabt, dass es keinerlei Änderungen gibt.

Nun habe ich meine Ernährung vor einigen Tagen wieder umgestellt, sodass ich wieder alles Esse. In diesen Tagen habe ich das gegessen, was mir am meisten gefehlt hat. Viele Tomaten und Paprika.

Jucken, Schuppen und fettige Haut

Nachdem ich wieder alles essen konnte, stellte ich bereits am zweiten Tag fest, dass meine Haut extrem juckte, schuppte und fettig war. Gibt es also doch einen Zusammenhang zu Nachschattengewächsen?

Bei meinen Recherchen bin ich darauf gestoßen, dass einige betroffene Menschen nur auf einige Gemüsesorten (z.B. Tomaten) empfindlich reagieren. Aus diesem Grund ist das Thema für mich noch nicht vollständig abgehakt und ich werde weiter berichten.

Nachtschattengewächse natürliche Gifte für den Menschen

Nachtschattengewächse enthalten natürliche Gifte, die beim Menschen entzündliche Reaktionen hervorrufen können. Diese Nachtschattengewächse enthalten unterschiedlich hohe Anteile von Alkaloiden, welche in hohen Konzentrationen zu einer tödlichen Vergiftung führen können.

Photo by Rodion Kutsaev on Unsplash

Hinter Nachtschattengewächsen verbergen sich aber auch Gemüsesorten, welche feste Bestandteile unserer täglichen Ernährung sind. Am bekanntesten sind folgende Sorten:

  • Kartoffeln
  • Tomaten
  • Chili
  • Paprika
  • Aubergine
  • Goji- Beeren
  • Peffer (außer schwarzer Pfeffer)

Gleichzeitig liefern diese wichtige Vitamine (Vitamine A, B, C und E) und Mineralstoffe (Calcium und Magnesium).

Besonders giftig und nicht zum Verzehr geeignet sind jedoch Nachtschattengewächse wie:

  • Engelstrompete
  • Schwarze Tollkirsche
  • Tabak
  • Stechapfel
  • Bilsenkraut

Bei Verzehr der hochgiftigen Sorten, kann eine über mehrere Stunden anhaltende aphrodisierende und berauschende Wirkung eintreten.

Die auch als Bio-Drogen bezeichneten Sorten können je nach Dosierung zu Gleichgewichtsstörungen, Herzklopfen, Herzrasen und vielen weiteren Symptomen führen.

Unberechenbar ist dabei, die nicht abschätzbare Dosierung, weshalb die Wirkung im Körper bis zu einer Woche anhalten kann.

Nachtschattengewächse seborrhoische Ekzem und Dermatitis

Gesunde Haut durch gute Ernährung? Von einer abwechslungsreichen und gesunden Ernährung verspricht man sich Wohlbefinden und Gesundheit. Wenn man an Hautbeschwerden wie am seborrhoischen Ekzem leidet, lohnt sich ein Test auf Sensibilität. Aus diesem Grund werde ich meine Ernährung für die nächsten, mindestens 14 Tage umstellen.

Hierbei werde ich vor allem auf Nachtschattengewächse verzichten und auf die Reaktion meiner Haut achten. Bleibt dabei, bald werde ich detailliert zu meinen Ergebnissen berichten.

Kann Olivenöl gegen Ekzeme auf der Haut helfen?

Erfahrung mit Olivenöl gegen Ekzem.

Olivenöl enthält viele ungesättige Fettsäuren und soll laut Ernährungswissenschaftlern zufolge für den menschlichen Organismus sehr gesund sein. Gilt das nur für die Ernährung? Das weiß ich leider nicht aber wenn man den Informationen im Internet Glauben schenken darf, dann heißt es, dass Olivenöl Entzündungen hemmt, Blutverdünnend wirken kann und sogar Krebs vorbeugt. Perfekt, denn ich habe Zugriff auf Hausgemachtes Olivenöl ohne jegliche Zusätze. Meine Eltern besitzen mehrere Olivenbäume und stellen Olivenöl selbst her. Die Herkunft ist nachvollziehbar und das Öl völlig unbehandelt. Ich muss also nicht befürchten, dass Zusätze im Öl einen heilenden Effekt ausschließen könnten. Angewendet habe ich es überwiegend auf meiner Kopfhaut, später aber auch gelegentlich im Gesicht. Dazu habe ich es nach einer milden Gesichtswäsche, für mehrere Minuten einmassiert und anschließend einwirken lassen (ca.5 bis 15 Minuten). Ausgewaschen habe ich es anschließend nur mit Wasser ohne ein Shampoo oder Seife. Damit wollte ich erreichen, dass ein dünner Film des Olivenöls auf der Kopfhaut zurück bleibt.

Das Ergenis war eine weiche und geschmeidige Haut. Um eine klare Aussage über den Erfolg treffen zu können, habe ich diese „Kur“ für ca. 2 Wochen täglich wiederholt. Vorgehen zusammengefasst:

  • Kopf mit mildem Shampoo waschen
  • Olivenöl in leicht feuchte Haare einmassieren
  • Für 5-15 Minuten einwirken lassen
  • mit lauwarmen Wasser ohne zusätzliche Mittel auswaschen
  • täglich Abends wiederholen

Leider verbesserte sich mein Hautbild und das Ekzem auch nach diesen zwei Wochen nicht, weshalb ich mich dazu entschied, die „Kur“ zu beenden.

Fazit: Ich denke, dass Olivenöl einen positiven Effekt auf die Haut haben kann. Auch wenn das Ekzem nicht verschwunden war, war mein Eindruck, dass die Haut gepflegter und weicher erschien. In meinem Fall konnte ich aber im Alltag bereits Mittags feststellen, dass meine Kopfhaut stärker fettete. Die Schuppen waren größer und „klebten“ stärker zwischen den Haaren.

Habt Ihr die selben oder andere Erfahrungen gemacht?

Seborrhoisches Ekzem Shampoo und Cremes

Shampoo und Creme gegen Ekzeme

Im Internet und Apotheken gibt es zahlreiche, spezielle Shampoos. Diese enthalten Substanzen, welche die Sympotome des Ekzems, wie Juckreiz oder Rötungen lindern sollen. In schweren Fällen kann der Hautarzt auch Pilzmittel oder bestimmte Cremes verschreiben. Leider sind die Produkte meist teuer und bislang musste ich die Kosten bei allen Produkten selbst übernehmen.

Die Anwendung der Produkte erfolgt in regelmäßigen Abständen und ist bei einigen Produkten nur für einen definierten Zeitraum vorgesehen. Danach muss die Anwendung für eine bestimmte Zeit wieder eingestellt werden.

Da ich weder bei einem Shampoo noch einer Creme Erfolge feststellen konnte, kann ich euch hierzu nicht viel mitteilen. Bei der Anwendung habe ich mich immer an die Anweisungen des Arztes oder der Packungsbeilage gehalten. Es gab meinerseits keine Ausreden und jede Anwendung wurde diszipliniert durchgezogen. Statt einer Besserung habe ich aber im Gegenteil eher negative Effekte erzielt. Geäußert hat sich das, indem sich mein Zustand deutlich verschlechterte. Einige Produkte lösten verstärkten Juckreiz, Haarausfall, Schuppenbildung und Rötungen aus. Aus diesem Grund kann ich bislang weder ein Shampoo noch eine Creme empfehlen.

Aufgrund meiner schlechten Erfahrungen habe ich nicht vor, weitere Präperate zu testen aber evtl. könnt Ihr mich ja umstimmen 😉

Gerne würde ich von euch Erfahren, wie es euch mit diesen Produkten ergangen ist. Schreibt mir doch einfach eine E-Mail oder kommentiert unter dem Beitrag.

Hausmittel gegen das seborrhoische ekzem.

Tipps und Tricks gegen das seborrhoische Ekzem.

Wie Ihr euch vorstellen könnt, habe ich über die Jahre hinweg immer wieder verschiedene Hausmittel gegen mein seborrhoische Ekzem verwendet. Hierzu kursieren nicht nur im Internet tausende Methoden und Rezepte, nein sondern auch Familie und Freunde (besonders die ältere Generation) liefern laufend neuen Input. Alle diese habe ich tatsächlich mit Lust und Freude ausprobiert. Oft gab es viel zu lachen und ich war über keinen meiner „Berater“ verärgert. Schließlich wollte ich nur eine Gesunde Haut und meine Mitmenschen wollten mir helfen. Aus diesem Grund nehme ich auch heute Tipps und Tricks dankend entgegen und probiere die Methoden aus. Seit gespannt, was ich schon alles ausprobiert habe.

Eine Zwiebel gegen Juckreiz, Haarausfall und Schuppen?

Angefangen hat dann alles mit Zwiebeln. Aus meinem nahen Umfeld wurde mir empfohlen Zwiebeln auf meine betroffenen Stellen zu reiben. Es ist wohl schon seit Jahrzenten bekannt, dass diese Methode auch gegen Haarausfall hilft. Ich dachte mir was ist schon dabei, bislang hat mir nichts geholfen, vielleicht bringt es ja etwas. Ohne große Erwartungen habe ich mir einen Beutel Zwiebeln besorgt und diese in kleine Stücke geschnitten.

Abends vor dem zu Bett gehen, habe ich dann jeweils ein Stück Zwiebel genommen und auf die geröteten Stellen gerieben. Mit leichtem Druck beim einreiben, konnte man feststellen wie der Saft sich löste und auf der Kopfhaut zu sehen war. Nachteil bei der ganzen Prozedur war der unglaublich unangenehme Geruch.

Was macht man nicht alles für seine Gesundheit?

Morgens musste ich dann meinen Kopf ordentlich abwaschen um den Geruch loszuwerden. Leider gelang das nicht so richtig und ich hatte das Gefühl trotzdem zu stinken.

Nach ca. einer Woche und viel gelächter bemerkte ich absolut keine Änderung und beschloss kurzerhand die Selbstbehandlung mit Zwiebeln abzubrechen. Das Hautbild änderte sich nicht. Die Rötungen, der Juckreiz und die Schuppen waren nach wie vor präsent und gleichbleibend hartnäckig vorhanden.

Habt Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Hattet Ihr vielleicht sogar mehr Erfolg? Lasst mir doch ein Kommentar da.

Was kann ich gegen das Seborrhoisches Ekzem unternehmen? Was habe ich bislang getestet?

Seborrhoisches Ekzem bekämpfen und lindern.

Nachdem ihr nun meine Erfahrungen zum Seborrhoisches Ekzem kennengelernt habt, wollt ihr mit Sicherheit wissen, was ich dagegen unternehme und unternommen habe. In diesem Blog will ich euch ausführlich erklären, wie ich für mich persönlich eine Minderung der Beschwerden erreicht habe. Heilen konnte ich es bislang nicht aber vielleicht finden wir eine gemeinsame Lösung und helfen damit der gesamten betroffenen Community. Vergisst nicht, ihr habt jederzeit die Möglichtkeit, eure Tipps und Tricks mit allen in der Kommentarspalte zu teilen. Selbstverständlich könnt ihr mir auch eine persönliche E-Mail zukommen lassen.

Ich bin bereit neue Dinge auszuprobieren, solange alle vom Ergebnis profitieren.

In Zukunft werden hier regelmäig alle Selbsttests folgen.

Bleibt Gesund!

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